Statement

Experimente, künstlerische Haltungen und sinnliche Erfahrungen. Internationale Strömungen und Düsseldorfer Positionen, neue Talente und „große“ Namen finden in dem eigenwilligen Haus am Grabbeplatz unter der Künstlerischen Leitung von Gregor Jansen ihren Platz. Die Kunsthalle ist seit jeher eine Basis der Künstler, ein Standort für Möglichkeiten. Sie soll ein tendenzloser Ort sein, eine Keimzelle des Inspirativen, ein Hort des Diskurses, ein Kraftwerk des Ästhetischen und bisweilen auch der Provokationen.

Mit Hans-Peter Feldmann wurde im Sommer 2010 einem der gefragtesten Düsseldorfer Konzeptkünstler die lang erwartete Retrospektive in seiner Heimatstadt ausgerichtet und mit Ferdinand Kriwet wird im Frühjahr 2011 ein weiterer Star der 1960er und 70er Jahre sein Œuvre weltweit erstmalig in einer umfassenden Werkschau multimedial inszenieren. Die vielfältige und hochkomplexen Kunstszenen in Japan, China und anderen Ländern Asiens bilden seit 2011 einen neuen Schwerpunkt, der auch mit dem Standort Düsseldorf wirtschaftlich eng verknüpft ist.

Ein neues Format wurde im Mai 2011 im Seitenlichtsaal eingerichtet. In einem flexiblen Projektraum werden in Ergänzung, Kontrast oder Vertiefung weitere Themenfelder und Diskursräume zum „großen“ Programm in den umliegenden Räumen präsentiert.