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22. Oktober - 20. November 2011

Matt Connors – Gas. . . Telephone. . . One Hundred Thousand Rubles

Subtil und mit Leichtigkeit greift der US-amerikanische Maler Matt Connors(*1973 in Chicago) auf Referenzen aus Kunstgeschichte, Literatur und Musik zurück, die er in einen neuen Kontext setzt. Connors benutzt ein
aus der Geschichte der abstrakten Malerei vertrautes Formenrepertoire: geometrische Grundformen, schnell hingesetzte Pinselstriche und Schraffuren, daneben Buchstaben oder Ziffern, die scheinbar spielerisch auf die Leinwand gebracht sind. Connors nutzt das Potential abstrakter Malerei, das in der Betrachtung stets neue Interpretationsebenen zu öffnen vermag. So greift er Zitate und malerische
Lösungen auf, erweitert sie jedoch kontinuierlich, indem er die Bildgrenzen überschreitet: Leinwände werden zum Objekt, Malerei und Umraum in einer quasi theatralen Inszenierung miteinander in Beziehung gebracht. Connors schafft eine Malerei, die sich selbst zum Gegenstand hat - eine Art narrativer Minimalismus, der neue Lesarten von Bild, Objekt und Raum herausfordert.

Kuratiert von Elodie Evers

Zur Ausstellung ist eine Publikation in Deutsch/Englisch erschienen, mit zahlreichen Farbabbildungen, einem Gespräch zwischen Elodie Evers und Matt Connors sowie zwei Essays von Catrin Lorch. Preis: 4 Euro.

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