Conrad Schnitzler
„Manchmal artet es in Musik aus“

Conrad Schnitzler, 1982
© Conrad Schnitzler Estate
Foto: Gisela Schnitzler

Das Projekt Conrad Schnitzler – „Manchmal artet es in Musik aus“, bestehend aus Ausstellung und Festivalprogramm, hat sich eine künstlerische Bestandsaufnahme und Neubestimmung des umfangreichen Schaffens von Conrad Schnitzler (* 1937 in Düsseldorf, † 2011 in Berlin) zum Ziel gesetzt.

In der Ausstellung werden die audiovisuellen Arbeiten des Bildhauers, Musikers, Komponisten, Video-, Performance- und Konzeptkünstlers zusammengetragen und im Seitenlichtsaal der Kunsthalle erfahrbar gemacht. Das Festivalprogramm lädt Weggefährt*innen und Nachfolger*innen des Künstlers ein, in die Räume der Kunsthalle zu intervenieren und sein Schaffen durch Gespräche, Installationen, Performances, Screenings und Konzerte zu kontextualisieren und zu reflektieren.

Bis heute wird Schnitzler weltweit als ein Vorreiter der elektronischen Musik verehrt, obwohl er selbst gar keine Musik machen wollte und die kommerzielle Vermarktung seiner Arbeiten strikt ablehnte. So entwickelte sich um ihn herum ein lebendiges internationales Netzwerk, das die freie Zirkulation, Reproduktion und Wiederaufführung seiner Ton- und Bilderzeugnisse propagierte und realisierte. Das künstlerische Vermächtnis Schnitzlers soll nun gemeinsam mit der künstlerischen Gemeinschaft um Schnitzler herum erstmals institutionell gewürdigt werden.

Beteiligte Künstler*innen:
Conrad Schnitzler, Noemi Büchi, Cengiz Mengüç, Ken Montgomery, Ulrike Rosenbach, Wolfgang Seidel, Nika Son, Tolouse Low Trax, Keiko Yamamoto uvm.

Die Ausstellung wird kuratiert von Stefan Schneider (Künstler/Musiker) und Linnea Semmerling (Stiftung IMAI – Inter Media Art Institute) mit Gregor Jansen und Alicia Holthausen (beide Kunsthalle Düsseldorf).

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Werkverzeichnis.

In Kooperation mit

Gefördert durch

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen