MUR BRUT 13
Jonas Hohnke – Starting Point

Jonas Hohnke
Starting Point, 2019
Foto: Katja Illner

Or­te der Mo­bi­li­tät ha­ben, ins­be­son­de­re wenn sie beim täg­li­chen Pen­deln ge­nutzt wer­den, mit der Zeit ih­re sinn­li­che Kraft ver­lo­ren. Die hun­dert­fach wie­der­hol­ten Hand­lun­gen, die täg­lich an Or­ten der Wie­der­kehr wahr­nehm­ba­ren Ge­räu­sche, Ge­rü­che, vi­su­el­len Rei­ze – sie wer­den im Lau­fe der kon­ti­nu­ier­li­chen Er­fah­run­gen aus­ge­blen­det.

Grund­la­ge der künst­le­ri­schen Tä­tig­keit von Jo­nas Hohn­ke sind stets die Ge­ge­ben­hei­ten vor Ort: in die­sem Fal­le das Zu­schla­gen ei­ner Au­to­tür, das Star­ten ei­nes Wa­gens, das Brum­men ei­nes weg­fah­ren­den Au­tos. Durch ein „field re­cor­ding“ kon­zen­triert er die­se Klän­ge der Mo­bi­li­tät auf ei­ne vi­sua­li­sier­ba­re Ton­spur, wel­che die ty­pi­sche Ge­räusch­ku­lis­se des Park­hau­ses wie­der­spie­gelt. Als Er­wei­te­rung der blau­en Wand­mar­kie­rung tritt die­se Ge­räusch­ku­lis­se, in ei­ner me­di­al er­wei­ter­ten Form, wie­der deut­lich wahr­nehm­bar in den Raum hin­ein.

Jo­nas Hohn­ke hat Bild­haue­rei an der Kunst­aka­de­mie Müns­ter stu­diert, die er 2015 als Meis­ter­schü­ler von Prof. Guil­lau­me Bi­jl und Prof. Ayşe Erk­men ab­schloss.

Park­haus Kunst­hal­le Düs­sel­dorf, Grab­beplatz 4, 40213 Düs­sel­dorf

Die Aus­stel­lung ist 24 Stun­den ge­öff­net.

Bilder

Jonas HohnkeStarting Point, 2019Foto: Katja Illner

Jonas Hohnke
Starting Point, 2019
Foto: Katja Illner

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