Donnerstag, 29. August 2026
18 – 19 Uhr
Eintritt frei
Die Lesung findet im Rahmen der Arbeit Junkology von Fari Shams statt.
Wie durchlässig oder ineinander verwoben sind öffentlicher und privater Raum? Welche Faktoren definieren für uns persönlich den Ort, an dem wir (gemeinsam) sein wollen? Und welche Bedeutung nimmt dabei die Gestaltung des alltäglichen Lebensumfelds ein? Ausgehend von diesen Fragen tritt die Autorin und Kunstwissenschaftlerin Christina Irrgang in Interaktion mit den Objekten, Bildern und Worten von Fari Shams’ Installation Junkology. Irrgang liest Textfragmente und Zitate von u.a. Ann Lee, Simone Weil, Hannah Arendt, Eileen Gray, Allan Kaprow, Andrea Zittel oder Jia Tolentino.
Denken und Handeln, Individuum und Kollektiv, die Limitierung von sinnstiftendem Arbeiten und Empowerment durch bewusste Limitierung werden zu Koordinaten auf einem Spielfeld, das vielseitige Perspektiven auf das Leben anbietet. Doch Theorien und Visionen allein decken nicht die Wirklichkeit. In einem performativen Akt werden die Exzerpte zur Handreichung, miteinander in einen Gedankenaustausch über das Selbst und das Wir zu treten.