Kunsthalle Düsseldorf im Januar 2019
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Kunsthalle Düsseldorf,

wir wünschen Ihnen ein gesundes und fröhliches neues Jahr und freuen uns sehr, Sie auch 2019 zu den Veranstaltungen und Ausstellungen der Kunsthalle einzuladen.

Nur noch bis 20. Januar sind „Museum der Obsessionen“ und „Grossvater: ein Pionier wie wir“ über den bedeutenden Kurator Harald Szeemann in unserem Haus zu sehen. Die zwei Schauen, von zahlreichen Kritiker*innen empfohlen, zogen bereits rund 20.000 Besucher*innen an. Gerne möchten wir Sie noch auf einige Highlights zum Ende der Laufzeit aufmerksam machen.

Wir laden Sie am Sonntag, den 13. Januar zur akustischen Führung für blinde, sehbehinderte und sehende Besucher*innen durch die Ausstellung „Harald Szeemann. Museum der Obsessionen“ ein. Bei einer Gesprächsrunde am 15. Januar, um 19 Uhr, sprechen Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Dr. Tobia Bezzola und Lena Brüning, moderiert von Claudia Dichter, über ihre Arbeit mit Szeemann und sein Wirken im Rheinland.
Kommen Sie mit Ihrer Familie auch zu unserem Familientag am Sonntag, den 13. Januar. Dort können Kinder und Erwachsene bei Führungen und einem Workshop die Ausstellung spielerisch kennenlernen.
Die letzte Gelegenheit eines Besuchs bietet die Finissage der Ausstellungen am Sonntag, den 20. Januar. Von 15 bis 18 Uhr laden wir Sie bei freiem Eintritt ein. Um 15.30 Uhr sprechen Florian Dombois und Lorenz Dombois über Harald Szeemanns Schaffen bei der documenta.

Im Anschluss eröffnet um 18 Uhr ein neues Ausstellungsprojekt aus der Reihe MUR BRUT im Parkhaus der Kunsthalle mit dem Künstler Jonas Hohnke unter dem Titel „starting point“, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Beim ersten NACHTFOYER in diesem Jahr am Dienstag, den 22. Januar, stellen Renata Jaworska und Marcus Schwier ihre neuen Publikationen vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Einen guten Start ins Jahr und einen schönen Januar wünscht Ihnen

Ihr Team der Kunsthalle Düsseldorf

P.S.: Im Februar erwartet Sie neben dem Approximation Festival 2019 in der Kunsthalle auch die Eröffnung der neuen Ausstellung „d – polytop. Kunst aus Düsseldorf“.

Kunsthalle Düsseldorf
Harald Szeemann. Museum der Obsessionen
Harald Szeemann. Grossvater: Ein Pionier wie wir

13. Oktober 2018 bis 20. Januar 2019
 

Postkarten aus Harald Szeemanns Sammlung pataphysischer Materialien
© J. Paul Getty Trust. The Getty Research Institute, Los Angeles (2011.M.30)


Alain Duperon, Rekonstruktion des „Palais Idéal“ von Ferdinand Cheval
Installationsansicht Kunsthalle Düsseldorf, 2018
Im Hintergrund: Armand Schulthess, Enzyklopädie im Wald, 1952-1972
Foto: Katja Illner
© J. Paul Getty Trust. The Getty Research Institute, Los Angeles (2011.M.30)

Der Schweizer Harald Szeemann realisierte experimentelle Ausstellungen, die damalige Konventionen sprengten. Dadurch und durch sein eigensinniges Selbstverständnis als Ausstellungsmacher, wie auch durch die Art und Weise, mit Künstlerinnen und Künstlern zu arbeiten, hat er das Verständnis der kuratorischen Tätigkeit nachhaltig verändert.

Das umfassende Ausstellungsprojekt gibt einen Einblick in das Leben und Wirken von Harald Szeemann und zeigt die Komplexität seiner Themen, Interessen und Entwicklungen anhand von Archivdokumenten, aber auch von Kunstwerken und Filmen.

2011 erwarb das Getty Research Institute in Los Angeles den gewaltigen Nachlass des Ausstellungsmachers und obsessiven Sammlers. Die siebenjährige Bearbeitung der Szeemann-Sammlung durch ein mehrköpfiges Team, das sich den 600 Regalmetern heterogener Materialien aus seinem Privathaus widmete, brachte nicht nur neue Fragen zur Geschichte des Kuratierens und zur Rolle des Kurators auf den Plan. Die Erforschung des Nachlasses fiel zudem in einen Zeitraum, in dem die Digitalisierung von Archivalien der 1968er-Bewegung die kunsthistorische Erzählung und Kontextualisierung von meist vergänglichen Hinterlassenschaften radikaler Künstlerutopien dringlich machte.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Glenn Phillips und Philipp Kaiser mit Doris Chon und Pietro Rigolo in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit Gregor Jansen. Der Ausstellungskatalog ist beim Schweizer Verlag Scheidegger & Spiess erschienen (Ausstellungspreis Kunsthalle Düsseldorf: 48 Euro).

Die Ausstellung wird gefördert durch

     

 
BEGLEITPROGRAMM:

Familientag
Sonntag, 13. Januar 2019, 11 bis 18 Uhr
13.30 Uhr: öffentliche Führung
13.30 bis 15 Uhr: Führung mit Workshop „Dein Palast der Träume!“ für Kinder ab 5 Jahren
15 bis 18 Uhr: Kunst im Gespräch / Art Talk

Eintritt und Teilnahme am Programm sind frei.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Akustische Führung
Sonntag, 13. Januar 2019, 15 bis 16.30 Uhr

Akustische Führung für blinde, sehbehinderte und sehende Besucher*innen durch die Ausstellung „Harald Szeemann. Museum der Obsessionen“.
Eintritt und Teilnahme am Programm sind aufgrund des Familientags frei.

Gesprächsrunde „Harald Szeemann und das Rheinland“
Dienstag, 15. Januar 2019, 19 bis 21 Uhr

Zum Abschluss der Ausstellungen laden wir Sie zu einer Gesprächsrunde über den bedeutenden Kurator Harald Szeemann ein.

Gesprächsteilnehmer*innen:
Prof. Dr. Wulf Herzogenrath (Kunsthistoriker und Kurator mit dem Schwerpunkt Videokunst, Mitverantwortlicher für die documenta 6 und documenta 8)
Dr. Tobia Bezzola (ehemals Assistent des Ausstellungsmachers Harald Szeemann, seit 2018 Direktor des Museo d’arte della Svizzera italiana in Lugano)
Lena Brüning (Kuratorin der Ausstellung „Alfred Schmela zum 100. Geburtstag“)
Moderation: Claudia Dichter (Kunstkritikerin)

Eintritt: 3 Euro
Die Ausstellung bleibt für diesen Anlass bis 19 Uhr geöffnet.

Finissage
Sonntag, 20. Januar 2019, 15 bis 18 Uhr

15.30 Uhr: Gespräch mit Florian Dombois (Künstler und Professor an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK) und Lorenz Dombois (Technischer Leiter der documenta 5) über Harald Szeemanns Wirken und Einfluss bei der documenta.

Eintritt frei

Parkhaus der Kunsthalle Düsseldorf
MUR BRUT 13: Jonas Hohnke „starting point“
21. Januar bis 28. April 2019
 

Eröffnung: Sonntag, 20. Januar 2019, 18 Uhr

Mit Jonas Hohnke als Auftakt wird die Ausstellungsreihe MUR BRUT 2019 fortgesetzt.

Orte der Mobilität haben, insbesondere wenn sie beim täglichen Pendeln genutzt werden, mit der Zeit ihre sinnliche Kraft verloren. Die hundertfach wiederholten Handlungen, die täglich an Orten der Wiederkehr wahrnehmbaren Geräusche, Gerüche, visuellen Reize – sie werden im Laufe der kontinuierlichen Erfahrungen ausgeblendet.

Grundlage der künstlerischen Tätigkeit von Jonas Hohnke sind stets die Gegebenheiten vor Ort: in diesem Falle das Zuschlagen einer Autotür, das Starten eines Wagens, das Brummen eines wegfahrenden Autos. Durch ein „field recording“ konzentriert er diese Klänge der Mobilität auf eine visualisierbare Tonspur, welche die typische Geräuschkulisse des Parkhauses wiederspiegelt. Als Erweiterung der blauen Wandmarkierung tritt diese Geräuschkulisse, in einer medial erweiterten Form, wieder deutlich wahrnehmbar in den Raum hinein.

Jonas Hohnke hat Bildhauerei an der Kunstakademie Münster studiert, die er 2015 als Meisterschüler von Prof. Guillaume Bijl und Prof. Ayşe Erkmen abschloss.

Parkhaus Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf
Die Ausstellung ist 24 Stunden geöffnet.

Mit freundlicher Unterstützung von

 

Zur Ausstellungsreihe MUR BRUT 01-12 ist eine Publikation erschienen, die in der Kunsthalle zum Preis von 12 Euro erhältlich ist.

Kunsthalle Düsseldorf
NACHTFOYER
RENATA JAWORSKA: KARTEN UND GEBIETE
MARCUS SCHWIER: DÜSSELDORF

Dienstag, 22. Januar 2019, 19 Uhr
 
Renata Jaworska und Marcus Schwier stellen ihre neuen Publikationen vor.

Eintritt + Imbiss: 2 Euro

KIT – Kunst im Tunnel
Treffpunkt Kunsthalle 50plus
„Words don’t come easy – money doesn’t either.“

Mittwoch, 30. Januar 2019, 17 – 18 Uhr
 
Treffpunkt: KIT – Kunst im Tunnel, Mannesmannufer 1b, 40213 Düsseldorf

Was formt unsere Wirklichkeit? Hat die Sprache, die wir nutzen, um die Welt zu beschreiben, Einfluss darauf? Während eine auf ökonomischem Wachstum basierende Weltordnung sich unwiderruflich auf unseren Planeten und dessen Ressourcen auswirkt, sie unsere Sicht auf die Welt und unser Leben bestimmt, begibt sich die Ausstellung auf die Suche nach der Möglichkeit, durch Sprache unsere Vorstellungen dieser Weltordnung zu überdenken.

Mit Juan Pérez Agirregoikoa, Isabella Fürnkäs, Hanne Lippard und Eric Peter im Rahmen des plugin-Projektes von Schloss Ringenberg.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Eintritt und Teilnahme am Programm sind frei.

Gefördert durch

Vorschau Februar 2019
 
Kunsthalle Düsseldorf und Filmwerkstatt Düsseldorf
Approximation Festival 2019
Donnerstag, 7. Februar, bis Samstag, 9. Februar 2019

Vom 7. bis 9. Februar 2019 wird gleich an zwei Orten in Düsseldorf Neues entstehen. In der Kunsthalle Düsseldorf und der Filmwerkstatt Düsseldorf werden einmal mehr Grenzgänge auf dem Klavier gewagt. Zwei Orte, beide fester Bestandteil der Düsseldorfer Kulturszene, ganz unterschiedlich und doch für sich stehend. Save the date!

Bitte beachten Sie, dass in der Kunsthalle Düsseldorf kein Vorverkauf stattfindet. Mehr Infos und Tickets finden Sie unter www.approximation-festival.de.

Kunsthalle Düsseldorf
d – polytop. Kunst aus Düsseldorf
23. Februar bis 28. April 2019

Eröffnung: 22. Februar 2019, 19 Uhr

Mit Christine Erhard, Andreas Fischer, Bianca Grüger, Heinz Hausmann, Ulrich Hensel, Gabriele Horndasch, Jörg Paul Janka, Robin Merkisch, Joseph Sappler, Michel Sauer, Strafe Für Rebellion, Magdalena von Rudy, Ralf Werner

Mit experimentellen Ausstellungen wie die „between“-Reihe (1969-1973), „Nachbarschaft“ (1976), „ÜBER ECK“ (2014) oder jüngst „Akademie [Arbeitstitel]“ hat sich die Kunsthalle – gemeinsam mit dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen – immer auch als ein Haus für die hiesige Kunstszene verstanden. „d – polytop. Kunst aus Düsseldorf“ schließt an dieses Selbstverständnis an.

Die Schau versammelt Arbeiten von 13 Künstler*innen aus Düsseldorf und der Region, die einen wichtigen Beitrag zur Kunstszene in Düsseldorf leisten. Ein Großteil stammt aus dem Umfeld der Düsseldorfer Kunstakademie und schafft bis heute als „Artist´s Artist“ konsequent, aber eher im Verborgenen sein künstlerisches Werk.

Kuratiert von Dana Bergmann, Gregor Jansen, Raphael Nocken und Jörg Schlürscheid

Gefördert durch

Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4
40213 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211 89 96 243
Fax: +49 (0)211 89 29 168
mail@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunsthalle-duesseldorf.de
 
Informationen zu unseren aktuellen Ausstellungen und zum Begleitprogramm finden Sie auch auf Facebook.
 
Die Kunsthalle Düsseldorf wird gefördert durch

 
Ständiger Partner der Kunsthalle Düsseldorf
 
Öffnungszeiten:
Di — So, Feiertage 11 — 18 Uhr
 
Kostenlose Führungen: sonntags, 13.30 Uhr
 
Kunst im Gespräch / Art Talk: Bitte beachten Sie die Termine auf unserer Homepage
 
Eintritt: 6 EUR
Ermäßigt: 3 EUR
Gruppen ab 10 Personen: 3 EUR
Schwerbehinderte: frei
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei
 
Am letzten Donnerstag im Monat laden die Stadtwerke Düsseldorf von 18 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt in die Kunsthalle und den Kunstverein ein.
 
Am 2. Sonntag im Monat: Familientag bei freiem Eintritt
 
 
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